Neurologische Versorgungen –
Zurück in den Alltag

Wir betrachten genau: Gibt es Gangstörungen, Haltungsstörungen, sind Sie auf einen Rollstuhl zur Fortbewegung angewiesen? Und wir besprechen in Ruhe, welche Einschränkungen es im Alltag gibt, welche Bedürfnisse zu berücksichtigen sind und welche Erwartungen Sie an die Versorgungen stellen.

Das menschliche Nervensystem steuert mehr als 100 Milliarden Nervenzellen. Die Wissenschaft unterscheidet zwischen dem zentralen Nervensystem (ZNS) mit Rückenmark und Gehirn zur Reizverarbeitung und dem peripheren Nervensystem (PNS), das die vom Rückenmark ausgehenden Nervenbahnen umfasst. Beide ermöglichen etwa unsere Bewegungen, Empfindungen und das Denken. Sind Nervenzellen beschädigt, kann das zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern führen. Dazu zählen …

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson
  • Polyneuropathie
  • Postpoliosyndrom
  • Zerebralparese
  • Spastiken
  • Lähmungen
  • Epilepsie
  • Folgen von Krebserkrankungen
  • Guillain-Barré-Syndrom

Neurologische Erkrankungen sind häufig verbunden mit körperlichen Einschränkungen bis hin zu einer Teil- oder kompletten Immobilisierung. Diese neue Lebenssituation zu bewältigen, fällt vielen Betroffenen nicht leicht, etwa wenn einfachste Alltagsaufgaben zu einer Herausforderung werden.

Neurologische Indikationen stellen auch besonders hohe Anforderungen an alle Beteiligten, die an der Rehabilitation beteiligt sind. Ganz besonders wichtig ist eine berufsgruppenübergreifende Kommunikation und im besten Fall eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten und uns als orthopädischem Fachbetrieb.

Interdisziplinäre Herangehensweise zum Wohl des Betroffenen

Spezielle fachübergreifende INCORT-Teams betrachten die Versorgung jedes einzelnen Betroffenen ganzheitlich. Gerade im Bereich der Versorgung von Menschen mit neurologischen Grunderkrankungen sind eine 360-Grad-Bedarfsanalyse und ein Patientenmanagement sehr wichtig.

Zeigen sich beim Betroffenen Gangstörungen oder Haltungsstörungen, benötigt er einen Rollstuhl zur Fortbewegung oder ist er bettlägerig – wir besprechen, welche Einschränkungen im Alltag für den Betroffenen von Bedeutung sind, welche Bedürfnisse er verspürt und welche Erwartungen er an die Versorgungen stellt.

Die Palette an Hilfsmitteln ist dementsprechend groß – von dynamischen Orthesen, Fußhebersystemen, Gehhilfen, Rollstühlen und Treppenliften über Griffe für Bad und WC, Hilfsmittel zur Körperpflege, Toilettenerhöhungen bis hin zu Pflegebetten.

Wir bieten Ihnen bei neurologischen Erkrankungen verschiedene Versorgungsmöglichkeiten an. Unsere hoch qualifizierten Teams aus Orthopädie- und Reha-Technikern und Therapeuten, steht Ihnen bei der Wahl des richtigen Hilfsmittels mit helfender Hand zur Seite.

Oliver Prang

Teamleitung Orthopädie-Technik

Ich sehe die Anfertigung eines Hilfsmittels immer als Gemeinschaftsprojekt zwischen mir und den Kunden.
Dabei beziehe ich die behandelnden Ärzte und Therapeuten mit ein, um ein optimales Versorgungskonzept zu erstellen und umzusetzen. Meine Berufserfahrung ermöglicht mir die Vorstellungen aller Beteiligten zu erfassen und in die Versorgung einfließen zu lassen.
In der Fertigung gehen wir genau auf die individuellen Ziele ein, um nicht nur funktional gute Hilfsmittel zu bauen, sondern eine hohe Compliance bei unseren großen und kleinen Kunden zu schaffen.

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