Pflege- und behindertengerechte Betten –
weil gesunder Schlaf Erholung bedeutet

Der zweckmäßige Einsatz eines Pflegebetts kann entscheidend dazu beitragen, dass der Pflegebedürftige länger im geliebten Zuhause bleiben und von pflegenden Angehörigen dort gut betreut werden kann.

Nächtlicher Schlaf, Tagesruhe, Mahlzeiten einnehmen, Lesen, Fernsehen, Besuch und Gespräche: Je nach Gesundheitszustand und Tagesform verbringen pflegebedürftige Menschen viel Zeit im Bett. Oder sie sind bettlägerig. Das Bett nimmt eine zentrale Rolle ein, es ist Mittelpunkt des Alltagsgeschehens. Ein normales Bett reicht in solchen Pflegesituationen meist nicht aus. Pflege- und behindertengerechte Betten hingegen sind mit bedarfsgerechten Funktionen auf diese besonderen Anforderungen ausgerichtet. Es geht um Komfort für den pflegebedürftigen Menschen und Unterstützung seiner Bewegungsmöglichkeit. Es geht auch darum, die pflegenden Angehörigen oder Pflegefachkräfte körperlich zu entlasten, deren Rücken und Gelenke zu schonen.

Was ist ein Pflegebett?

Pflege- und behindertengerechte Betten werden sowohl in der Häuslichkeit als auch in Kliniken und stationären Pflegeeinrichtungen genutzt. Sie zeichnen sich durch spezielle Funktionen aus, die auf die Bedarfe und Bedürfnisse von Menschen in verschiedenen Krankheitsphasen oder Menschen mit Behinderungen angepasst werden können.

Es gibt verschiedene Arten von Pflegebetten …

  • Seniorenbett / elektrischer Pflege-Einlegerahmen
  • Niederflurbett
  • Aufstehbett
  • Schwerlastbett
  • Lagerungsbett / Wendebett

Funktionalität und Sicherheit im Pflegealltag

Typische Pflegesituationen und tägliche Routine sind das An- und Ausziehen des Pflegebedürftigen, Waschen und Körperpflege. Pflegebetten, manuell oder elektrisch, können dank ihrer Einstellmöglichkeiten im Pflegealltag vieles erleichtern. Das Standard-Pflegebett ist in der Höhe verstellbar. Darüber hinaus gibt es weitere Pflegebetten mit pflegeerleichternden Zusatzfunktionen. Die Betten haben Rollen; so lassen sie sich je nach Bedarf verschieben. Zusätzlich zum Bett gibt es verschiedenes Zubehör.

Damit der Pflegebedürftige gut im Bett liegt oder auch eine sitzende Haltung einnehmen kann, lässt sich die Liegefläche in verschiedene Positionen bringen. Die Höhenverstellung erlaubt zum Beispiel auch, den Pflegebedürftigen in eine Position zu bringen, die für ihn angenehm ist und die den Pflegenden körperlich schont. Sie erleichtert das Ein- und Aussteigen. Verschiedene Aufsteh- und Aufrichthilfen können den Pflegebedürftigen unterstützen, sich selbst im Bett zu bewegen. Ein mobiler Betttisch kann als zusätzliche Ablagefläche dienen, die zum Beispiel ein bettlägeriger Pflegedürftiger für die Einnahme seiner Mahlzeiten nutzt.

Ein Seniorenbett ist ein normales Bett, das mit einem Pflege-Einlegerahmen ausgestattet wird. Wer in seinen eigenen vier Wänden keinen Platz hat, um ein zusätzliches Pflegebett aufzustellen, für den kann ein solcher Einlegerahmen eine sinnvolle und komfortable Lösung sein. Ein anderer Grund kann auch sein, dass Partner so lange wie möglich im gemeinsamen Doppelbett schlafen möchten. Für die Umrüstung aufs Seniorenbett wird in dem betreffenden Bett – oder in beiden Betten – der Lattenrost durch einen Einlegerahmen ausgetauscht. Der Einlegerahmen ist an Kopf- und Fußende verstellbar. Auch lässt er sich in der Höhe variieren, so dass der pflegebedürftige Partner im Doppelbett auf eine angenehme Höhe gebracht werden kann, die eine gute Pflegeunterstützung ermöglicht.

Niederflurbetten eignen sich sehr gut für Menschen mit Demenz, die krankheitsbedingt oft zur Bettflucht neigen. Niederflurbetten lasen sich sehr weit herunterfahren, so dass der Betroffene sehr nah am Boden schlafen kann. Für den Fall, dass er sein Bett unbeaufsichtigt verlässt, ist die Gefahr eines Sturzes vermindert.

Aufstehbetten sollen dem pflegebedürftigen Mensch das Aufstehen erleichtern. Über eine elektrisch drehbare Liegefläche kann man ihn in eine Sitzposition und in eine Aufstehposition fahren. Auch lässt sich darüber eine sesselähnliche Sitzposition erreichen. Darüber hinaus bieten Aufstehbetten viele weitere zweckmäßige Funktionen.  

Schwerlastbetten eignen sich speziell für schwergewichtige, adipöse Menschen. Diese Betten sind modellabhängig für bis zu 500 Kilogramm Traglast konstruiert.

Lagerungsbetten sollen den Wechsel der Liege- und Schlafposition im Bett erleichtern. Der pflegebedürftige oder bettlägerige Mensch kann elektrisch in eine andere Position gebracht oder gewendet werden. Dadurch lässt sich Druckstellen vorbeugen. Besonders wichtig ist ein Positionswechsel für Menschen offenen Stellen (Dekubitus).

Jan Meinke

Teamleitung Reha-Technik

Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Die Vielfalt von Individuellen Hilfsmittel und deren Möglichkeiten erlaubt es mir das beste Versorgungskonzept für unsere kleinen Kunden zu entwickeln. Jede Versorgung ist speziell abgestimmt und nach den jeweiligen Bedürfnissen entwickelt. Hierbei entlohnt das Strahlen der Kinderaugen wenn sie z. B. das erste Mal Fahrradfahren können und einen Ausflug mit der Familie machen.

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