Elektromobilität –
mit Unterstützung weiterkommen

Trotz Handicap längere Strecken zurücklegen, mit Zusatzantrieben Ausflüge mit der Familie machen – das muss kein Wunsch bleiben. Dank intelligenter, durchdachter Hilfsmittel lässt sich vieles realisieren. Moderne Hilfsmittel auf Basis von Elektromobilität können heute vieles ermöglichen. Sprechen Sie uns an! Elektromobilität bringt mehr Freiheit.

Die „E-volution“ spielt in der Reha-Technik eine große Rolle, und das nicht erst seit dem Hype um Elektro-Autos oder E-Bikes. Nicht wenige Rollstuhlfahrer sind auf die Unterstützung durch Zusatzantriebe angewiesen, um sich trotz Handicap unabhängig zu bewegen. Gründe für den Einsatz von Elektrorollstühlen und weiteren solcher komplexen Hilfsmittel können zum Beispiel mangelnde Armkraft oder Hand- bzw. Arm-Beweglichkeit sein. Dabei muss für die Nutzung von Elektromobilität nicht immer eine klare medizinische Indikation vorliegen. In ihren Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt sind zum Beispiel häufig auch Senioren. Auch für sie gibt es eine große Auswahl an Elektromobilen und Rollstühlen.

Zu den Reha-Hilfsmittel im Bereich der Elektromobilität zählen beispielsweise

  • Elektrorollstühle
  • Brems- und Schiebehilfen für Rollstühle
  • Elektrische Zusatzantriebe für Rollstühle
  • Elektromobile (Elektro-Scooter)

Mit Elektroantrieb aktiv(er) am Alltag teilnehmen

Ein Elektrorollstuhl oder Elektromobil hilft Menschen mit größeren Bewegungseinschränkungen dabei, vieles im Alltag zu meistern, was mit längeren Wegstrecken verbunden ist. Je nach Einsatzzweck des Hilfsmittels – im Innenbereich wie im Außenbereich – lässt sich die Ausstattung vielfältig variieren. Hierzu zählen unter anderem Akkulaufzeit, Geschwindigkeit, Größe, Gewicht, Lenkung und Wendigkeit.

Erleichterung für Betroffene und Betreuer

Auch für betreuende Angehörige und Pflegepersonal bietet die Technik der Elektroantriebe viele Vorteile. Eine Brems- oder Schiebehilfe lässt sich einfach an fast jedem manuellen Rollstuhl (auch Multifunktionsstuhl) nachrüsten und erleichtert so ganz einfach den Alltag. Der Elektromotor unterstützt kraftvoll beim Schieben oder Bremsen. Das führt zu einer erheblichen Entlastung und zu mehr Sicherheit bei Rampen, Gefällen und Steigungen.

Kraftverstärkender Zusatzantrieb erweitert den Aktionsradius

Wer für die selbstständige Fortbewegung in seinem manuellen Rollstuhl (Kraft-)Unterstützung haben möchte, für den kann sich ein Restkraft unterstützender Greifreifenantrieb als sehr wirkungsvoll erweisen.

Für die Umrüstung werden die manuellen Antriebsräder durch Räder ersetzt, in deren Radnabe ein E-Motor sitzt. Diese neuen Räder werden mit Adaptern an den originalen Radhalterungen montiert. Durch spezielle Steckachsen ist es auch möglich, die Originalräder bei Bedarf weiterhin zu nutzten. Sie unterstützen die Anschubbewegung des Rollstuhlfahrers. Für den Fahrer oder die Fahrerin bedeutet das: Der Kraftaufwand ist im Vergleich zum rein manuellen Antrieb wesentlich geringerer. So lassen sich Steigungen viel leichter bewältigen und längere Strecken kraftschonender zurücklegen. Die intelligente Technik registriert dabei die Bewegung der Greifreifen und reguliert automatisch die nötige Kraftunterstützung. Der Einsatz dieses Antriebs ermöglicht dem Rollstuhlfahrer, der Rollstuhlfahrerin, sich so lange wie möglich mit einem manuellen Rollstuhl fortzubewegen auch wenn die Konstitution nachlässt.

Jan Meinke

Teamleitung Reha-Technik

Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Die Vielfalt von Individuellen Hilfsmittel und deren Möglichkeiten erlaubt es mir das beste Versorgungskonzept für unsere kleinen Kunden zu entwickeln. Jede Versorgung ist speziell abgestimmt und nach den jeweiligen Bedürfnissen entwickelt. Hierbei entlohnt das Strahlen der Kinderaugen wenn sie z. B. das erste Mal Fahrradfahren können und einen Ausflug mit der Familie machen.

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